Umweltschonende Kältegewinnung

(Foto: Hochbaudepartement Zürich)
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Hochbaudepartement Zürich /

Die älteste Sport- und Freizeitanlage der Stadt Zürich erstrahlt nach zweijähriger Bauzeit in neuem Glanz. Die Kombination von Eissport- und Freibadbetrieb wurde neu interpretiert. Am 30. September 2017 wurde die Anlage der Öffentlichkeit übergeben.

Zwei Jahre hat die Instandsetzung der Freibadanlage und der Neubau der Eissporthalle gedauert: Nun wird die älteste Sport- und Freizeitanlage der Stadt Zürichwieder eröffnet – terminlich und finanziell nach Plan.

Mit dem Neubau wurde eine technisch und architektonisch überzeugende Sport- und Freizeitinfrastruktur geschaffen. Die Eissportvereine können neu saisonunabhängig in der Eishalle trainieren und profitieren von zusätzlicher Infrastruktur (Kraft-, Gymnastik- und Theorieraum) im gleichen Gebäude. Für die Zürcherinnen und Zürcher steht in der Wintersaison weiterhin ein Eisfeld im Freien zur Verfügung. Ab der Badesaison 2018 können sich die Besucherinnen und Besucher in der instandgesetzten Freibadanlage über ein neues Wasserspielbecken und grosszügigere Liegeflächen erfreuen. In der der zweigeschossigen Treppenhalle des Neubaus findet das Kunst-und-Bau-Werk «Stairway to Heaven»-Platz.  

Gute Zusammenarbeit

Trotz den Herausforderungen des Baugrunds und der hohen Komplexität der Anlage konnte das Projekt termingerecht abgeschlossen werden. Der von der Zürcher Stimmbevölkerung im Herbst 2014 genehmigte Objektkredit von rund 81 Millionen Franken für den Neubau der Eissporthalle und die Instandsetzung der Freibadanlage wurde eingehalten. 

Die Zusammenarbeit zwischen Projektteam und Unternehmern hat ausgezeichnet funktioniert. «Dass wir so gut vorwärts gekommen sind, verdanken wir aber auch der Quartierbevölkerung», betont Stadtrat André Odermatt. «Sie haben den Staub und Lärm der Baustelle geduldig in Kauf genommen.»

Weltweit einzigartig

Das neue Sportzentrum ist ökologisch wegweisend und erreicht den Minergie-Standard für Eissporthallen. Im Sinne der 2000-Watt-Gesellschaft nutzt es seine Ressourcen effizient: Mit der Abwärme der umweltschonenden CO2-Kältemaschinen für die Eisgewinnung werden gleichzeitig das Sportzentrum und das Gemeinschaftszentrum geheizt sowie die Warmwasseraufbereitung betrieben. Weltweit sind hier erstmalig Einkreis-Kälteerzeugungsanlagen mit direkt verdampfendem CO2 für die Eisproduktion mit hoher Abwärmenutzung eingesetzt worden. Ausserdem wird rund ein Viertel des Stromverbrauchs der gesamten Anlage durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Eishalle abgedeckt. Wie auch bei anderen Bauten der Stadt Zürich stammt das in der Anlage verbaute Holz zu grössten Teilen aus hiesigen Wäldern und wurde auch in der Schweiz verarbeitet.