Neuer Professor für Gebäudetechnik an der FHNW

Ralph Eismann. (Foto: zVg)
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Ralph Eismann wird ab 1. September 2017 Professor für Gebäudetechnik mit dem Schwerpunkt Wärmepumpen am Institut Energie am Bau der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik der FHNW.

Ab dem 1. September 2017 übernimmt Dr. Ralph Eismann an der FHNW am Institut Energie am Bau die Professur für Gebäudetechnik. Er führt ein interdisziplinäres Team wissenschaftlicher Mitarbeitenden, welche im Themenfeld Wärmepumpen forschen und entwickeln. Ralph Eismann ist in der Forschungsszene bestens bekannt: Er besitzt weitreichende Industrie-Erfahrung und hat in der Forschung an der ETH Zürich im Bereich der thermohydraulischen Modellierung und Dimensionierung von Solaranlagen Pionierarbeit geleistet.

Das Institut Energie am Bau markiert damit den Führungsanspruch im Bereich angewandter Forschung und Entwicklung im zukunftsträchtigen Themenfeld der Wärmepumpen. Diese soll im dynamischen Zusammenspiel von Gebäude, Wärmespeicher, lokaler Erzeugung von elektrischer Energie durch Photovoltaik und Batteriespeicherung sowie den Nutzern des Gebäudes betrachtet werden. Die praxisnahe Abrundung der entsprechenden Forschungstätigkeiten erfolgt im institutseigenen Energy Research Lab, wo sich reale Komponenten – wie zum Beispiel Wärmepumpen – mit simulierten Gebäuden, thermischen und elektrischen Speichern und Photovoltaik in dynamischen Tests kombinieren lassen. Auf diese Weise lassen sich schnell und kostengünstig nachvollziehbare Aussagen zum Systemverhalten der einzelnen Komponenten machen.

«Mit Dr. Ralph Eismann haben wir eine ausgewiesene Fachperson gewonnen, welche uns sowohl fachlich wie auch führungsmässig optimal ergänzt. Wir freuen uns weiterhin auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der Baubranche», erklärt Prof. Dr. Jürg Bichsel, Leiter Institut Energie am Bau.

«Ich freue mich sehr, gemeinsam mit meinem Team und in Zusammenarbeit mit Industrie und Gewerbe neue Lösungen für die Gebäudetechnik zu entwickeln. Dabei liegen mir die Standardisierung der Systemtechnik und die optimale Einbindung der Wärmepumpe als Schnittstelle zwischen unterschiedlichen Wärmequellen und Wärmesenken besonders am Herzen», sagt Dr. Ralph Eismann.