Ausgezeichnet - Spitzenkräfte für die Sanitärbranche

Erfolgreicher Nachwuchs: Alle Gewinner des Geberit Preis für Spitzenleistungen 2019 in der Sanitärbranche. (Foto: Geberit)
Reto Bättig, Geschäftsführer Geberit Vertriebs AG, verspricht: «Geberit wird auch in Zukunft in den Sanitärnachwuchs investieren und die Aus- und Weiterbildung in der Branche unterstützen.» (Foto: Geberit)
Walter Brändle, Leiter Technischer Beratungsdienst und Mitglied der Geschäftsleitung der Geberit Vertriebs AG, übergab in feierlichem Rahmen die Preise. (Foto: Geberit)
Die besten ihres Kantons: Lehrabschluss Sanitärinstallateur und Gebäudetechnikplaner Sanitär. (Foto: Geberit)
Massgeblich am Ausbildungserfolg beteiligt sind auch die Lehrlingsausbildner. Sie konnten ebenfalls den Geberit Preis entgegennehmen. (Foto: Geberit)
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Zum neunten Mal in Folge hat Geberit junge Fachkräfte und Kaderleute der Schweizer Sanitärbranche für ihre Topleistungen ausgezeichnet. Am 24. Oktober wurde in feierlichem Rahmen und vor rund 185 Gästen der Geberit Preis dem Nachwuchs der Sanitärbranche verliehen.

bMit dem Geberit Preis werden junge Berufsleute für hervorragende Leistungen in der Aus- und Weiterbildung belohnt und damit der Nachwuchs zu Spitzenleistungen angespornt. Das Ziel ist es, die Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte und Kaderleute in der Sanitärbranche zu fördern, denn ein exzellentes Bildungsniveau ist für den Erfolg und das Bestehen der Branche in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld unabdingbar.

Überreicht wurde der Geberit Preis für Spitzenleistungen den besten Lehrabgängern pro Kanton in den Bereichen Sanitärinstallateur, Gebäudetechnikplaner Sanitär wie auch deren massgeblich am Ausbildungserfolg beteiligten Ausbildungsbetriebe. Zudem erhielten ebenso die besten Eidg. dipl. Sanitärmeister und Sanitärplaner, Chefmonteure sowie Fachhochschulabgänger diese begehrte Auszeichnung.

Duales Berufsbildungssystem – ein Erfolgsmodell

Erstmals begrüsste Reto Bättig, seit 1.4.2019 Geschäftsführer der Geberit Vertriebs AG, die erfolgreichen Absolventen. In seiner Ansprache lobte Bättig das duale Bildungssystem. Es verbinde in optimaler Weise Theorie und Praxis und stelle ein einzigartiges Erfolgsmodell dar, welches auch international immer mehr im Fokus steht. Länder ohne berufsbezogene Ausbildung merken, dass ihre schulisch geprägten Ausbildungsmodelle nicht dem Bedarf der Wirtschaft entsprechen. Für die Schweiz bedeute das duale Berufsbildungssystem ein wichtiger Standort- und Wettbewerbsfaktor, so Bättig. Auch die exzellente höhere Berufsbildung sei ein Erfolgsmodell. Diese Absolventen sind ein wichtiger Multiplikator für die Verbreitung von neuen Technologien und Innovationen im gewerblichen und industriellen Bereich, wie beispielsweise in der Gebäudetechnik.

Trotz des hervorragenden Abschneidens der SwissSkills Teams an den Weltmeisterschaften Ende August in Kazan (Russland), würden die Vorteile unseres dualen Bildungssystems und die Chancen, welche die Berufswahl und somit die Aus- und Weiterbildung in unserer Branche bieten, gerade bei uns in der Schweiz immer weniger geschätzt, führte Reto Bättig weiter aus. Immer mehr würde der gymnasiale Schulweg gefördert und bei den Berufslehren ginge der Trend hin zu Berufen, bei denen man sich die Hände nicht mehr schmutzig machen müsse, bedauert Reto Bättig. So würde es deshalb auch bei uns in der Schweiz immer schwieriger, junge Leute von einer Lehre in der Sanitärbranche zu überzeugen. Dies sei eine bedenkliche Entwicklung. «Unsere ganze Branche ist abhängig von kompetenten Fachkräften. Wir von Geberit werden deshalb auch in Zukunft in den Sanitärnachwuchs investieren und die Aus- und Weiterbildung in der Branche unterstützen», schliesst Bättig ab.

Mut, Fleiss und Glück

Im Anschluss an einen Unterhaltungsblock mit dem Schweizer Stand-up-Comedian Stefan Büsser, bekannt als «Büssi», wurden die begehrten Preise vergeben. Walter Brändle, Leiter Technischer Beratungsdienst und Mitglied der Geschäftsleitung der Geberit Vertriebs AG, übergab jedem Preisträger einen Pokal und das Preisgeld. Brändle zitierte in seiner Ansprache den ehemaligen Fussballtrainer Hanspeter Latour der einmal gesagt hat: «Es braucht drei Dinge um erfolgreich zu sein: Mut, Fleiss aber auch eine Portion Glück».

Mut haben die anwesenden Preisträger bewiesen, als sie sich für die anspruchsvolle Aus- und Weiterbildung entschieden haben. Mit viel Fleiss und grossem Einsatz haben sie Überdurchschnittliches geleistet. Und sie hatten das Glück, dass sie dabei auf den notwendigen Support von Ausbildnern und Angehörigen zählen konnten.

Vorgaben zum Geberit Preis

Bester Lehrabschluss Sanitärinstallateur und Gebäudetechnikplaner Sanitär im Kanton: Es muss mindestens die Note 5.0 erreicht werden, jeweils der Beste des Kantons wird prämiert. Erreichen mehrere Absolventen die Note 5.3 und mehr, so erhalten alle ab Note 5.3 und mehr diesen Preis. Die Ausbildungsverantwortlichen der Lehrbetriebe werden ebenfalls ausgezeichnet.

Weiterbildungen: Chefmonteur Sanitär, Dipl. Sanitärmeister, Dipl. Sanitärplaner, Bachelor Gebäudetechnik HLKS. Jeweils die besten drei bei mindestens zehn Absolventen, sonst wird nur ein Preis vergeben.