Neue NEST-Unit nimmt Gestalt an

(Foto: Empa)
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Ramona Ronner, Empa /

Die Bauarbeiten zur neuen Unit «Solare Fitness & Wellness» schreiten voran. Im NEST kann man ab Mitte August fleissig Sport treiben und sich davon erholen.

Wände heben vom Boden ab, und dann schwebt hoch über den Köpfen gar eine ganze Treppe gen Himmel. Immer umschwirrt von einer Filmdrohne. Was nach Szenen an einem Set für einen Fantasy-Streifen klingt, sind die Bauarbeiten an der neuen Unit des modularen Forschungsgebäudes NEST auf dem Empa-Campus in Dübendorf.

«Solare Fitness und Wellness», so der Name der neuen Unit, nimmt langsam Form an. «Wir liegen mit den Bauarbeiten im Zeitplan», sagt Mark Zimmermann, Initiant der Unit. Als nächster Schritt steht die Befestigung der Aussenhülle an, bevor dann schliesslich die Fassade angebracht und der Innenausbau vervollständigt werden kann. Nach den Sommerferien sollen dann die ersten Mitarbeitenden der Empa und Eawag die Vorzüge der Unit geniessen können.

Ein Fokus liegt denn auch auf den Nutzern der neuen Unit. Sie sollen am Arbeitsplatz die Möglichkeit haben, gesund und fit zu bleiben. «Eines unserer Ziele ist es, die Attraktivität des Arbeitsplatzes Empa zu steigern», so Zimmermann. Viel wichtiger aber ist die Absicht, den Wellness- und Fitnessbetrieb nachhaltiger zu gestalten. In der Unit «Solare Fitness & Wellness» wird körperliches Training genutzt, um Strom zu erzeugen, und der Wellness-Bereich wird ausschliesslich mit Solarenergie betrieben. Als innovative Wellnesstechnik kommt dazu eine Hochtemperatur-CO2-Wärmepumpe zum Einsatz, die die Wärme für Sauna und Dampfbad rund dreimal effizienter bereitstellen kann als herkömmliche Systeme. «Diese Unit gefällt mir besonders gut, weil hier ernsthafte Energieforschung mit einer äusserst angenehmen Anwendung verbunden wird», meint Mark Zimmermann. Alles ist auf engstem Raum vereint, ohne dabei in geringster Weise einzuengen.