KGTV: Ja zu Energiestrategie und neuer Präsident

Die Energiestrategie 2050 findet im Dachverband der Gebäudetechnik-Branche ihre Zustimmung. (Foto: Dirk Grote / pixelio.de)
Der neue KGTV-Präsident Jürg Grossen. (Foto: parlament.ch)
Simon Eberhard /

An seiner diesjährigen Generalversammlung fasste die Konferenz der Gebäudetechnik-Verbände (KGTV) die Ja-Parole für die Abstimmung zur Energiestrategie 2050. Ausserdem wurde der Nationalrat und Unternehmer Jürg Grossen zum neuen Präsidenten gewählt.

Jürg Grossen ist Elektroplaner und Geschäftsführer der Firmen Elektroplan Buchs & Grossen AG und ElektroLink AG. Des Weiteren vertritt er die Grünliberale Partei (GLP) des Kantons Bern im Schweizer Nationalrat und engagiert sich dort insbesondere in der Energiepolitik. Im Rahmen ihrer Generalversammlung vom 6. April in Bern hat die Konferenz der Gebäudetechnik-Verbände (KGTV) Jürg Grossen zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Er folgt auf den zurücktretenden Markus Weber.

Ebenfalls neu ist die Geschäftsstelle des Dachverbandes. Diese wird neu von der Firma MKR Consulting AG in Bern wahrgenommen. Dies umfasst das Führen der Geschäftsstelle, die Sitzungsorganisation und Protokollierung sowie die Vereinsadministration sowie die Vereinsadministration und die Telefon-/Mailbearbeitung. Die Geschäftsführung der KGTV übernimmt Pamela Balmer, Mitinhaberin der MKR Consulting AG.

Energiestrategie 2050 befürwortet

Des Weiteren hat die KGTV an der Generalversammlung die Ja-Parole zur Energiestrategie 2050 gefasst, über die das Schweizer Stimmvolk am 21. Mai 2017 abstimmen wird. Der Entscheid fiel mit 18 Ja-Stimmen zu 0 Gegenstimmungen bei 2 Enthaltungen.

Zwei Gastreferenten machten der Generalversammlung ebenfalls ihre Aufwertung: Christian Opitz vom CC Energy Management der Universität St. Gallen gab einen Überblick über die aktuellen Projekte und Forschungsschwerpunkte seines Kompetenzzentrums. Benoît Revaz, neuer Direktor des Bundesamtes für Energie BFE, erläuterte die Notwendigkeit der Effizienzsteigerung und der Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an der einheimischen Stromversorgung. Besonders strich er dabei die Chancen heraus, die sich für die Gebäudetechnik-Branche hier ergeben werden.