Von der in der Schweiz genutzten Endenergie werden rund 50 Prozent in Gebäuden und ein Drittel durch die zunehmende Mobilität beansprucht. Die Building Technologies Division der Siemens Schweiz AG hat deshalb das Projekt «Solare Mobilität» ins Leben gerufen. In der Niederlassung in Steinhausen sind seit Anfang 2012 Photovoltaikanlagen in Betrieb, die mit eCar-Ladestationen und Green Building Informationsbildschirmen vernetzt sind.
Autohersteller, Antriebstechnikfirmen, aber auch weitere technisch orientierte Institutionen forschen derzeit an der Ladetechnik der Zukunft, um Elektrofahrzeuge schnell und einfach mit Energie versorgen zu können: durch Induktion.
Geht es nach den Vorstellungen der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), entsteht am Walensee in den nächsten Jahren die grösste Schweizer Solaranlage. Sie soll ab 2014 auf 80 000 Quadratmetern genug Strom produzieren, um
1400 Haushalte mit grüner Energie zu versorgen.
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg weihte am 2. März 2012 eine solare Wasserstoff-Tankstelle ein. Die angestrebte Energiewende mit einem starken Ausbau der Erneuerbaren Energien benötigt Wasserstoff als Langzeit-Speicher sowie als Kraftstoff in der Mobilität. Aus Sonnen- oder Windenergie erzeugter Strom kann in Elektrolyseuren zu Wasserstoff umgewandelt werden, der in Brennstoffzellen betriebenen Elektrofahrzeugen bei Betankungszeiten von 3 Minuten eine Reichweite von über 400 km erzielen kann.
Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und ABB haben gemeinsam einen Batteriespeicher realisiert. Die Anlage steht in Dietikon (ZH), hat eine Leistung von einem Megawatt und ist damit der erste Batteriespeicher dieser Grösse in einem Verteilnetz. Nach erfolgreichen Tests ging die Batterie jetzt in Betrieb.
Jedes Zehntel Watt zählt: Um den Energiekonsum zu senken, müssen viele Kleinstverbraucher erst ausfindig gemacht werden. Qualitativ hochstehende Strommessgeräte waren bisher Mangelware, nun aber sind sie erhältlich,
was neueste Tests aus der Schweiz und aus Deutschland zeigen.
Mit dem einfachen Umrüsten von alten T8-Fluoreszenzlampen auf eine moderne elektronisch gesteuerte T5-Version können in Betrieben jährlich tausende Franken an Energiekosten und ebenso viele Tonnen CO2 eingespart werden.
Bereits Ende Januar wird die Superbatterie der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich fertiggestellt sein. Mit 500 kWh Leistung wird sie das Netz abfedern und vor allem im Hinblick auf den Einsatz von Alternativenergie eine wichtige Rolle einnehmen.
Auf Diskussionen um die Ernährung von wachsenden Stadtbevölkerungen antworten die Urban Farmers mit Bio-Ernährung vom Fabrikdach. Sie machen die Landwirtschaft zur Stadtwirtschaft – inklusive Fischzucht. Auf dem Lok-Depot am Basler Dreispitz wollen die Stadtbauern den Tauglichkeitsbeweis antreten.